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Stoïque

Stoische Affirmationen

Stoische Affirmationen gegen Angst, in den Worten der Stoiker

Die Stoiker haben keine Affirmationen gegen Angst geschrieben, aber Senecas dreizehnter Brief handelt ganz davon: Er trennt das Gefürchtete von dem, was tatsächlich geschieht, und verlegt den größten Teil des Leidens auf die Seite der Vorstellung. Marc Aurel liefert die andere Hälfte der Methode: Weder die Zukunft noch die Vergangenheit lastet auf uns, sondern nur die Gegenwart, und die wird klein, sobald man sie eingrenzt.

In den Texten

Seneca · Letter 13, §4

There are more things, Lucilius, likely to frighten us than there are to crush us; we suffer more often in imagination than in reality.

Richard Mott Gummere, 1917–1925 · Letter 13, §4

Seneca · Letter 13, §5

Accordingly, some things torment us more than they ought; some torment us before they ought; and some torment us when they ought not to torment us at all.

Richard Mott Gummere, 1917–1925 · Letter 13, §5

Seneca · Letter 13, §10

And even though it is ordained to be, what does it avail to run out to meet your suffering?

Richard Mott Gummere, 1917–1925 · Letter 13, §10

Marc Aurel · Meditations, VIII, 36

In the next place remember that neither the future nor the past pains thee, but only the present.

George Long, 1862 · Meditations, VIII, 36

Begriffe im Glossar

In Stoïque öffnet das Lebensthema „Angst“ die Passagen zu diesem Gegenstand, jede mit ihrer Quellenangabe. Das Thema ist kostenlos.

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